STIMMEN AUS DER PRESSE
Tauber Zeitung vom Dezember 1996

Einfühlsames Spiel mit der Phantasie der kleinen Zuhörer
Bernard Wilbs entführte sein Publikum in die Ideenwelt

Gleich am Anfang wurde klar, daß diese Vorstellung die Grenzen des üblichen Theaters durchbrechen würde. Mit nahezu akrobatischer Mimik, gelungener Stimmführung, die sich der jeweilig gespielten Rolle anpaßte, und pantomimeähnlichen Bewegungen gelang es Bernard Wilbs auf der Stelle, die Sympathie und Anteilnahme des jungen Publikums zu gewinnen. Glaubwürdig und überzeugend gelangen dem Darsteller fliegende Rollenwechsel vom mürrischen Kapitain zum vorlauten Papagei, vom Tier zur Blume zum Mensch.
"Jeder macht mit". Diese gleich zu Beginn lautstark ausgerufene Aufforderung wurde Motto der etwa 50minütigen Vorstellung. Und so wurde die Grenze zwischen Schauspieler und Publikum aufgehoben; der Raum unter dem Dach der Mediothek wurde zum Theater, alle Anwesenden zu Akteuren.

Main Echo vom 19. Mai 1999

Eine Welt voller Leben, Zauber und Poesie
»Radelrutsch-Theater« beschließt Theatersaison im Jukuz

Außer Flöten, Gitarre, Trommel und Ziehharmonika, ein paar Indianerfedern, Zwergenmütze und Matrosenkäppi brauchte der Darsteller nichts. Denn er trug ja alles bei sich, was er für eine knappe Stunde Kinderunterhaltung brauchte. Von den jungen wie auch älteren Zuschauern erntete er dafür Gekicher, Gelächter, Gejohle - und wirklich alle machten mit! Reime, Bewegungsspiele, laute und ganz Ieise Rhythmen ermöglichten dem Publikum den Eintritt in eine Welt voller Zauber, Poesie und Lebendigkeit.