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STIMMEN AUS DER PRESSE
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Lindauer Zeitung vom 25. Juli 2002:
Viel Spaß auf der Wasserreise
LINDAU (juh) - Kaum ein Kind blieb da noch ruhig auf seinem Stuhl sitzen. Bei den amüsanten Geschichten rund um das Wasser, mit Musik, Reimen und Bewegungsspielen wurde viel gelacht, und nicht nur die Kinder hatten zum Auftakt des Kindersommertheaters im Zeughaus auf der Insel ihren Spaß.
Sehr lebendig ging es beim Mitspieltheater "WiIde Welle, Wasserquelle" zu. Angefangen wurde die Vorstellung mit einem rhythmischen Lied, begleitet auf der Gitarre, und plötzlich befanden sich die Kinder und ihre Mütter auf einer Mitschwimm-Reise unter das Wasser. Durch den Fluß unter Brücken hindurch ins Meer, vorbei an Fischen und Muscheln und hinein in eine wilde Wasserquelle.
Weiter ging's mit dem Wasserclown, der sich nicht ins kalte Wasser traute und erst nach ein paar Aufwärmübungen gemeinsam mit dem Publikum den Sprung ins Wasser schaffte. Aber auch auf der Schifffahrt übers Meer gab es ein großes Gelächter. Nachdem die Crew vorgestellt und ihre Aufgaben verteilt waren, gings auf eine stürmische Reise .
Mit seiner humorvollen Art bezog der Darsteller des Rudelrutsch-Theaters Heilbronn nicht nur die Kinder, sondern auch die Erwachsenen aktiv ins Geschehen ein. Seine rhythmischen und amüsanten Reime brachten die jungen und etwas älteren Zuschauer immer wieder zum Lachen. Ein einstündiges Erlebnis, das die Kinder so schnell sicher nicht vergessen werden. |
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Bietigheimer Zeitung vom 01. April 2004:
Vom Kombüsen-Papagei und dem blauen Fisch
Phantasievolles Mitmachtheater rund ums Wasser
Am Dienstagnachmittag widmete sich Bernhard Wilbs vom Heilbronner Kinder- und Jugendtheater Radelrutsch dem Thema Wasser. Er sang, und spielte mit seinen kleinen Zuschauern in der Kelter und unternahm eine phantasievolle Reise durchs nasse Element.
Und sehr schnell schon bindet der professionelle Darsteller seine kleinen Zuschauer ins Spiel mit ein. Da machen alle bei seinen lustigen Aufwärmübungen mit, die er mit roter Clownnase, quietschend und glucksend vorturnt. Denn bevor man ins kühle Nass springt, sollte man sich schon etwas warm machen.
Und Bernhard Wilbs exerziert als Trockenübung schon mal das Schwimmen, Kraulen und Paddeln mit den Kindern durch. Doch dann traut er sich nicht so recht, obwohl er doch schon fast ins Wasser gesprungen wäre. Verzieht das Gesicht und schlingert verlegen herum. Das ist natürlich ein Vergnügen, dem Mimen-Clown dabei zuzusehem. Als er sich endlich überwindet, ist alles halb so schlimm. Das Wasser ist warm und schon stimmt er ein Lied an und alle bewegen sich in rudernden Bewegungen, als ob sie mit ihm schwimmen würden.
Die nächste Phantasiereise führt die kleinen Zuschauer nach einem ausgiebigen Blick aufs weite Meer auf ein Schiff. Dort singt man natürlich Matrosenlieder und alle müssen beim Segelhissen kräftig mitziehen. Auch beim Planken schrubben oder beim Fischernetz flicken sind die Kleinen gefordert. Nach so viel Arbeit ist man natürlich hungrig und Bernhard Wilbs stellt einen lustigen Kombüsen-Koch dar, der mit viel Pantomime sein Essen nachwürzt. Am Ende scheint er mit seinen vielen ooohs und mmmhs ganz zu frieden zu sein. Lora, der Kombüsen-Papagei, schnattert mit dem Koch über die Zutatem. Wilbs gebraucht dazu nicht einmal eine Handpuppe, nur allein seine Hand deutet die Schnabelbewegungen des Papageis an.
Dann befragt er Jascha und Gloria aus dem Publikum, was sie am liebsten auf dem Schiff machen würden. Jascha meint, er würde am liebsten angeln und dann muss er den anderen vormachen, wie er die Fischernetze einzieht. Dass er einen Hai gefangen hat, ist natürlich was Besonders. Und Gioria findet sogar einen blauen Fisch in ihrem Netz.
Daraus macht Wilbs dann gleich ein blaues Fischschiff, das angeblich auch ab und zu ein Schifffisch sei. Das Improvisieren fällt ihm eben leicht. Ungemütlich wird es auf dem blauen Fischschiff nur, wenn es anfängt zu regnen und zu stürmen.
Und nachdem Wilbs die unterschiedlichen Geräusche im Publikum verteilt hat, steigert sich der noch sanfte Nieselregen zum peitschenden Regen, die erste Brise zum heulenden Sturm, von den Erwachsenen mit einem lauten Katabum dramatisch zugespitzt. Ein phantasievolles Geräusche-Konzert ganz nach dem Geschmack der Kleinen. Das Schiff gerät bedenklich ins Wanken und am Ende findet man sich auf der rettenden Insel Bietigheim-Bissingen wieder. |

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